Immobilienkauf: Katzen im Sack können teuer werden!

September 25, 2014
Sven Herbst
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Letzte Woche gab es vermeintlich schlechte Neuigkeiten für die sieben Millionen Menschen, die eine Immobilie als Kapitalanlage besitzen – und für alle, die mit eben dieser Art der Geldanlage liebäugeln. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlichte alarmierende Zahlen:

  • Kapitalanleger haben in den vergangenen zehn Jahren mit Immobilien (nur) zwischen zwei und drei Prozent Rendite brutto erzielt.
  • 24, 6 Prozent der Anleger erwirtschafteten eine Rendite von null Prozent.
  • 8,5 Prozent der Anleger erwirtschafteten sogar Verluste
  • Jeder dritte Immobilienbesitzer verdient mit seiner Kapitalanlage somit nichts.

Hat uns nun also dieses ehrwürdige Forschungsinstitut von dem Irrtum befreit, Betongold sei das Paradepferd der Vermögensbildung? Sollte man von Immobilien Abstand nehmen?

Aber ja! Vorausgesetzt man möchte keinerlei Risiko – sprich 0,0 Prozent – im Leben eingehen. Ach ja, den Kauf eines Autos sollte man sich besser auch gleich abschminken, auch hier gilt: Das Risiko ist einfach zu groß. Allein der ADAC musste 2013 über vier Millionen „liegen gebliebenen“ Autofahrern Pannenhilfe leisten. Das Risiko, eines der berüchtigten „Montags-Autos“ abzubekommen, die einem nur Pleiten, Pech und Pannen einbringen, ist stets existent. Und dann immer diese schmerzhaft teuren Reparaturen! Aus wirtschaftlicher Sicht kann man nur abraten.Die Konsequenz hieraus kann nur eine sein: Wir kaufen nie wieder Autos, nie wieder Immobilien. In Urlaub fliegen? Was wenn neben dem sündhaft teuren Hotel gebaut wird? Oder das Wetter nicht mitspielt?

Ein Risiko besteht immer. Bei jeder Investition, die wir tätigen. Die Kunst ist, das Risiko zu minimieren. Als Finanzdienstleister und Anbieter von Immobilien mit vielen Jahren Erfahrung kann ich potenzielle Anleger beruhigen: Das Risiko bei einer Kapitalanlage in Immobilien lässt sich stark minimieren. Sehr stark – wenn man bestimmte Regeln einhält.

Nicht ohne Stolz darf ich darauf hinweisen, dass unsere Mandanten mit Immobilienbesitz ausnahmslos Renditen erwirtschaftet haben, die deutlich über den oben genannten Zahlen liegen. Durchschnittlich haben unsere Objekte eine Rendite von 3,3 Prozent (Vorsteuer) bzw. 6 Prozent (Nachsteuer) erwirtschaftet – um das Kind beim Namen zu nennen.

Keine Frage: Der Kauf einer Immobilie ist Vertrauenssache. Aus diesem Grund sollten Anleger auf das Strengste prüfen, ob der jeweilige Anbieter das Vertrauen rechtfertigt. Insbesondere auf die folgenden Punkte gilt es hierbei zu achten:

  • Verfügt der Anbieter auf dem jeweiligen Immobilienmarkt über nachgewiesene Expertise?
  • Welche Renditeergebnisse hat er auf diesem Markt erzielt?
  • Welche Referenzen kann er vorweisen?
  • Kann er Renditeergebnisse früherer Objekte konkret in Zahlen fassen?
  • Bietet er mir eine Besichtigung früherer sowie aktueller Bauprojekte an?
  • Legt er Wert darauf, dass ich als Anleger das Anlageobjekt in Augenschein nehme?
  • Kann er frühere bzw. zukünftige Baumaßnahmen klar benennen und werden bzw. wurden diese von unabhängiger Stelle überwacht (z.B. dem TÜV)?

Die oben genannten Anleger, welche ein nicht zufriedenstellendes Renditeergebnis erzielen, hatten wahrscheinlich – so meine Einschätzung – keine Kenntnis von all diesen Faktoren. Oder sie hatten diese schlicht ignoriert. Unter solchen Voraussetzungen läuft man in der Tat Gefahr, dass das „schöne“ Anlageobjekt kaum Rendite oder gar Verluste erzielt. Denken Sie immer daran: Katzen im Sack können teuer werden!

Doch deshalb gleich eine ganze Anlageklasse unter einen schlechten Scheffel stellen? Kauft man einen Gebrauchtwagen ohne diesen, bzw. den Anbieter, vorher überprüft zu haben, so darf man sich nicht wundern, wenn dieser sich als „Schrottkarre“ entpuppt. Nicht anders verhält es sich mit „Schrottimmobilien“.

Die Frage lautet also nicht, ob man Immobilien kaufen soll, sondern wie man dies tut.

Seien Sie kritisch und investieren Sie bei Anbietern, die mittels Transparenz Ihr Vertrauen rechtfertigen. Dann ist eine Immobilie als Kapitalanlage so gut wie Ihr Ruf als Paradepferd der Vermögensbildung: solide, inflationsgeschützt und rentabel.

Mit besten Grüßen
Ihr Sven Herbst
Vorstand VALERUM Invest AG

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