Haus Auguste Henriette

Waldstraße 21 | 04105 Leipzig
Die Idee für das heute zusammenhängende Wohnhaus Waldstraße 21 hatter der Leipziger Kaufmann Friedrich Hermann Pestner, der 1868/69 das Eckgebäude realisierte. Friedrich Eduard Reiffarth erweiterte das Objekt durch den 1873 fertig gestellten Nordflügel. Zum 1. Januar 1900 erwarb Auguste Henriette Olga Peter das Anwesen und schrieb die Objektgeschichte beinahe ein Vierteljahrhundert lang weiter.

Hervorstechendstes Merkmal des Objekts ist unbestritten der Ladenvorbau am Eckgebäude (Baujahr 1872, das heutige Erscheinungsbild entspricht dem des Jahres 1883), eines der wenigen in Leipzig in dieser Art noch vorhandenen Beispiele der Ladenbaukunst aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Historie trifft Moderne: Die Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage auf basiert auf der Nutzung von Holzpellets sowie Sonnenenergie. Das Energiekonzept dieses Objekts erfüllt die Vorgaben eines KfW-Energieeffizienzhauses 115.